It was a very good year!
Okay, so kurz vor dem Ende ist es an der Zeit, mal einen kleinen Jahresrückblick zu machen. Nachdem sich Fernsehsender und Radiostationen in diesen Tagen damit überschlagen, den ultimativen Blick zurück zu wagen, kann ich dem natürlich auch in nichts nachstehen. Kurz und knapp könnte man es eigentlich bei der Überschrift belassen und damit wäre weder zuviel gesagt, noch wäre irgendwas vergessen worden. Aber von Anfang an:
Also 2005 startet ziemlich geil mit einer Megaparty auf dem Roten Platz in Moskau und einer ganzen Menge Studenten aus aller Welt, die zum Glück clever genug waren, Vodka in Bonaqua-Flaschen abzufüllen und so die lästigen Sicherheitskontrollen und das Alkoholverbot vor der Basilius-Kathedrale zu umgehen. Nachdem ich dann mit Daniel J. auch noch der gesamten russischen Nation im russichern Nationalfernsehen in den Hauptnachrichten ein gesundes Neues auf Russisch, Englisch und Deutsch wünschen dufte, war der Start in 20 05 geglückt. Ein paar Tage später gings noch in einem Abstecher nach St. Petersburg, dass, ohne Zweifel, bedeutend schöner als Moskau ist.
Im Februar ging das Reisen kräftig weiter. Mit Norman zog es mich in die VAE und in den Oman - zwei Wochen - aber mehr gesehen, als manch einer, der seit 3 Jahren dort lebt. Mit einem Mietwagen haben wir uns durch jedes einzelne Emirat gekämpft, über endlos scheinende Autobahnen quer durch die Wüste, auf denen auch ich der Versuchung erlag, hinter dem Steuer selbst den Reiseführer zu studieren. Auch unser Abstecher nach Muskat, also in das Sultanat Oman war durchaus lohnenswert.
Der März verlief vergleichsweise ruhig, die Reisen und die Pläne für neue Reisen mussten ja auch irgendwie finanziert werden. Dafür startete dann im April, was sich schon am Anfang des Jahres angedeutet hatte.
Am 7. April setzte ich mich in Leipzig in ein Flugzeug, dass mich über Frankfurt, Caracas und Guayaquil bis nach Quito in Ecuador brachte. Die meisten kennen meinen Südamerikaufenthalt weitesgehend durch meine Diarios im Internet und es hat sic an meiner Einschätzung, dass das die mitunter geilste Zeit in meinem bisherigen 24 Lenzen gewesen ist. Nach zwei Monaten Ecuador hab ich das Land in Richtung Perú verlassen. Anderthalb Monate war ich auf den Spuren der Moche- und Chimú-Kultur unterwegs, bis ich beeindruckende Bauwerke der Inca bewundern durfte. Im August lief ich über den Titicacasee in Bolivien ein und später dann auch och in Chile, um rechtzeitig meine lieeb Freundin Katrin im September in BA in Argentininen abholen zu können. Mit ihr verbrachte ich die letzten zwei Wochen in Argentinien zwischen Flughäfen, Dschungel, Wasserfällen, karger Landschaft in Patagonien und beim Waale-beobachten. Uhhps, da hab ich ja noch Montevideo und Uruguay vergessen - war aber unserer beider Ansicht nach, nicht der Rede wert. Außerdem hatte genau zu diesem Zeitpunkt sich Deutschland für einem klaren Politikwechsel entschieden - Montevideo konnte uns also auch nur wenig Interesse, geschweigedenn Begeisterung abgewinnnen, obwohl wir wohl beide der Meinung sind, dass die Stadt auch mit viiieeeel Interesse nicht viel doller gewesen wäre.
Ab Ende Spetember hatte das große Reisen ein Ende und ich durfte die tolle Wohnungs- und WG-Situation in Bonn kennenlernen - nach anderthalb Monaten fand ich dann auch endlich meine jetzige Bleibe in der Bonner Südstadt. Dass ich den Bonner Wohnungsmarkt kennenlernen durfte, hatte sich bereits Ende Juni in Ecuador angedeutet - von dort hatte ich mich nämlich auf einen Studienplatz in der Bundeshauptstadt beworben und im September dann auch bekommen. Der Radiojob liegt also seit Ostern und aktuell noch immer auf Eis - aber ich sage nur: Ich komme wieder…
Bonn muss ich sagen, ist zwar klein, aber eingeltich ganz süß ud so fühle ich mich, auch wenn ich immer noch häufig am Ende diesen Jahres in Leipzig war, ziemlich wohl.
Alles in Allem kann ich über 2005 nur sagen: Geiles Jahr! Danke.
Und 2006, sage ich nur, hat sich da an hohen Maßstäben messen zu lassen - aber das wird schon. Ab allerspätestens März gibt es hier wieder Reiseberichte, wenn nicht vorher schon vom Nordamerikanischen Kontinent. Falls nicht, dann ab März aus Südostasien…. also ihr seht - da ist Licht am Ende des Tunnels..

Euch allen ein Gesundes und vor allem Glückliches Neues Jahr!!!! - das die Adjektive groß geschrieben sind ist vom Autor gewollt!
Add comment Dezember 30, 2005
