Über Umwege nach Leipzig

Freitag Abend haben wir noch in Bonn einen Geburtstag einer lieben Freundin von mir gefeiert und ich bin natürlich mal wieder viel zu spät ins Bettchen gefallen. Also dafür, dass ich am nächsten Morgen um 0645h eine Maschine von CGN nach LEJ nehmen wollte. Wollte. Wollte. Sollte. Aber dann doch nicht durfte. Nach gefühlten Zehn Minuten Schlaf klingelte um 0430h bei mir der Wecker und über einen kleinen Umweg durch die Dusche startete ich in Richtung Kölner Flughafen. Unglaublich, Samstag Morgen um 0600h und beim Check-In ist die Hölle los. Die Self-Check-In-Terminals werden überrannt, Drop-Off-Personal kommt sich überfordert vor und ganz zu schweigen von den Damen, die die Passagiere noch selbst einchecken. Ich führe die Überfüllung auf das Ende der Artenschutzkonferenz in Bonn zurück. Um 0615 werde ich am Check-In an einen anderen Schalter verwiesen. Stand-By? Dann versuchen Sie es bitte vor, aber ich mach Ihnen da nicht viel Hoffnung. Mhhh. Ich will es versuchen. Aber als ich schließlich 0645h noch nicht in der Maschine sitze, weiß ich – diesmal bist Du nicht mitgekommen. Warum? Meine Maschine war wohl kapott jegangen – und die Deutschen Flügel haben eine kleinere Ersatzmaschine nach Leipzig geschickt – mit über 50 Sitzen weniger als geplant.

Also durfte ich mal wieder in den Genuß einer Bahnfahrt quer durch Deutschland kommen und landete dann mit Übermüdung im Gepäck und einiger Verspätung schließlich in Leipzig auf dem Hauptbahnhof. Viel Zeit blieb nicht zum Trödeln, in kurzer Zeit sollte im Leipziger Süden die Abschiedsparty von Constantin starten – also kurz bei Daniel vorbei, Rucksack abgeworfen, rein in die Tram und auf zur Party. Den ganzen Nachmittag haben wir dann bis in den späten Abend hinein Constantin bei WÜrstchen udn Bier verabschiedet.

Und danach durfte natürlich auch die Pleißenburg nicht fehlen. ALso noch ein paar Freunde gepackt und ab in die gute Stube in der Innenstadt. Der Abend endete dann am frühen Morgen – gegen Vier im Nightfever, aus dem ich dann mit Daniel in die Dämemrung verschwand. Nch wieder einmal einer gefühlten halben Stunde Schlaf klingelte dann am Sonntag Morgen schon wieder der Wecker. Wir wollten mit Freunden gemeinsam Frühstücken. Also Opfer bringen und viel zu zeitig aufstehen. NAch einem Frühsdtück auf einer sonnigen Terasse, war ich dann auch schon gegen Mittag mit meinem Bruder verabredet und am Nachmittag dann schon wieder mit meinen Eltern. Ein Glück, dass ich bei denen wenigstens mit einer Stunde Vorsprung eintraf, um dan wenigstens noch eine kleine Mütze Schlaf mitzunehmen…

Am frühgen Abend hieß es aber dann schon wieder Abschied von Leipzig nehmen. Mit Onkel und Papa gings dann auch schon wieder über die A38 in Richtung Westen nach Bonn.

Und irgendwie war das Wochenende gefühlt dann noch einen Tag länger. Nach einer Beerdigung, einem Termin bei einem meiner Profs und einem Vierstündigen Seminar in der Konrad-Adenauer-Stiftung war das Wochenende irgendwie erst gestern Abend um 21 Uhr vorüber.

Und das Schlafdefizit ist auch erst seit einer Stunde einigermaßen ausgeglichen….

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