Durch die Backwaters in die Westghats

Es ist Dienstag Morgen, als wir unser Paradies-Hostel in Kuzhupilly Beach verlassen. Rob hat uns in sein Auto geladen, weil wir noch zum Geldautomaten müssen, damit wir unseren Aufenthalt bei ihm noch bezahlen können. Wir holen Geld, zahlen und winken uns den nächsten Bus nach Cochin ran.

Nach einer Stunde stehen wir auf dem etwas heruntergekommenen Busbahnhof der Stadt und setzen uns gleich in den nächsten kleinen Bus, der uns bis nach Allepuzzah, oder auch Aleppy im Süden bringen sollte. Zwei Stunden später kamen wir dort an, von woaus unsere Reise auf dem Waseer weitergehen sollte. Um 14 Uhr wollten wir die Public Ferry durch die Backwaters nach Kottayam nehmen. Zwar bieten unzählige Agenturen ihre Wassertaxi und Shuttle-Dienste in den Backwaters an, aber zum einen kosten die gut und gern das zehn bis zwanzigfache, andererseits ist es viel spannender mit dem öffentlichen Verkehrsmittel über die großen Gewässer im Hinterland der Westküste zu dümpeln.
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(Der Wasserbus wird in Aleppy bereitgestellt)

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Kochi, Backwaters und Gewürzplantagen

Jetzt endlich funktioniert die SIM-Karte, das Internet ist geladen und das heißt auch, dass ich nun endlich auch den Blog hier ein bisschen mit indischen Leben füllen kann. Ganz kurz vorweg: wir sind inzwischen in den Westghats – das sind die Berge, die Kerala im Westen von Tamil Nadu im Osten Indiens voneinander trennen. Hier gibt es Erhebungen bis zu 2.600m rauf, Tee und Gewürzplantagen, Schokolade und jede Menge Tiere, Pflanzen und wunderschöne Landschaft. Aber dazu erst später.

Zunächst zurück auf Los. Samstag Morgen um kurz nach 4 war mein Flieger in Kochi aufgesetzt. In Bahrein hatte ich noch geglaubt, dass ich möglicherweise nicht um diese Zeit ankommen würde, weil mir mein Übergang mit 30 min doch ein wenig knapp bemessen vorkam. Aber man hatte die Maschine nach Indien kurzerhand warten lassen, was dazu führte, dass nicht nur ich, sondern überraschenderweise sogar auch mein Gepäck pünktlich in Kochi ankamen. Hanna war an den Flughafen gekommen und hatte mich mit dem Fahrer von unserem Hostel abgeholt. Es war unglaublich viel los, morgens um halb 5 vor dem Flughafen. Ich musste mindestens 50-70 Meter durch ein Spalier von indischen Wartenden laufen, bis sich irgendwo eine Lücke ergab, die mir den Weg zu Hanna frei gab.

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