In der alten Stadtgärtnerei

Ein paar Photos vom Gartenfest mit Kollegen in der alten Stadtgärtnerei. Guggen. Lachen. Erinnern. Fui Spass!

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Finale oder: Kaffee um 12

Nein was war das spannend gestern. Unglaublich. Zittern bei Bildausfall. Das ZDF konnte nix dafür. Sagen sie. Und wir haben am Ende ja doch nix verpasst. Die Tore fielen, in der richtigen Reihenfolge, wenn am Ende auch bildlich verzögert – denn doch nicht zu spät. Und danach glich Bonn einem Fahnenmeer. Autokorsos überall, die Polizei hier und da dazwischen, sorgte für nicht zu lange Standzeiten der Autokorsofahrer auf der Route und hielt den Korso so am Leben und Laufen und tausende von Menschen tanzten auf der Strasse oder saßen einfach nur rum und schauten den anderen beim Feiern zu.

Hach nee, wat schön, dass wir wieder mal was zu feiern haben und ich freu mich irgendwie auch schon darauf, als Europameister nach Mexiko zu gehen. Okay, noch ist das Zukunftsmusik, aber am Sonntag, wenn wir dann gegen Rußland gespielt haben, dann ja dann ja dann dann dann…

Beim nächsten Spiel, das fände ich doch ganz angenehm, könnte allerdings unsere Elf ein bißchen mehr Gas geben. Nur ein wenig progressiver aufspielen. Auch mal den ein oder anderen Zweikampf gewinnen und uns am Ende das Gefühl geben, ein spannendes, ein herausragendes, ein virtuoses, ja ein fulminates deutsches Spiel gesehen zu haben, mit einem verdienten Ende. Bitte. Bitte. Danke.

Melde hiermit auch noch ein Opfer der vergangenen Nacht. Eine so genannte Verlustigkeit. Ein Headset für SonyEricsson hat sich wahrscheinlich schon vor mir allein auf den Heimweg gemacht. Es ist da aber nie angekommen. Wer es irgendwo durch die Gegend herumirren  oder es verträumt auf einer Parkbank herumlungern sieht, möge ihm doch bitte sagen, es solle nach Hause kommen.

Noch was. Unbedingt hier mal reinhören. Laura Lopez Castro. Toller Name. Tolle Frau. Wunderschöne Stimme. Gefühlvolle Musik. Einfach klicken&genießen!

Empfehlung: Dazu einen großen Kaffee mit Milch.

Feier Tag – Feiertag – Freier Tag

Seit langem habe ich mich gestern Abend mal wieder auf einer StudiParty der Uni herumgedrückt und gemerkt – die laufen auch ohne mich ganz gut. War mal wieder ganz nett, mit freundlichen, unfreundlichen, labernden, lang-nicht-gesehenen, nie-vermissten und doch sich aufs Wiedersehen freuenden und durchaus netten Menschen mal wieder zusammenzutreffen und dann bis die Vögel zwitschern das ein oder andere alkoholische Kaltgetränk zu sich zu nehmen. In der frühe gings dann nach Hause und dann fühlt es sich doch bedeutend besser an, wenn man weiß, dass man am nächsten Morgen nicht zwangsläufig aufstehen muss. Meine Aktivitätspläne hab ich ein wenig bei Seite geschoben und mir gedacht, dass es doch wesentlich erquicklicher sein würde, aufzustehen, wenn man aufwacht und sich diesen Zeitpunkt mal nicht vom Wecker diktieren zu lassen.

So sitz ich also immernoch auf meinem Bett, werd aber gleich mal die Dusche in Anspruch nehmen und dann meinen Rucksack packen. Denn nach Leipzig will ich heut trotzdem noch fliegen, aber der Flug geht glücklicherweise erst am späten Nachmittag. Und dann heißt es , Familienfeiern in Sachsen – wir dürfen gespannt sein – also ich und der Herr Müller. 🙂

PS: Irgendwie schon toll, in einem Bundesland zu leben, in dem Fronleichnam noch ernst genommen wird, also ein freier Tag ist.

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