Life goes on…

Nach nunmehr einem guten Monat Blogruhe will ich mich nun doch mal zurückmelden und so langsam mal wieder schreiben, was so passiert. Nun der letzte Eintrag vom 6. Februar verwies ja darauf, dass ich mich über die Semesterferien mal wieder nach México abgesetzt hatte und dort gut fünf Wochen verbrachte, um viele liebe Menschen, mit denen ich in Mexiko zusammengelebt habe, wiederzusehen.

Und nach der Rükckkehr aus der Sonne war ich nicht so schnell wieder in Bloglaune verfallen, war doch auch gar nicht sooo viel Spannendes passiert. Oder besser gesagt, soviel Spannendes, über das ich hier hätte schreiben wollen.

Aber nun fängt der Alltag (fast) wieder an, die erste Woche des neuen Semesters hat begonnen und damit finde ich sicher auch wieder ein wenig mehr Zeit, ein zwei Zeilen hier dazulassen.

Ich hoffe, dass dies mein letztes Semester mit Seminarbeteiligung sein wird und ich dann so langsam mal das Ende (erfolgreich bitte) meines Studiums einleiten könnte, was natürlich auch noch einmal ein bißchen Zeit in Anspruch nehmen wird. Unterdessen starte ich in das neue Semester mit einem neuen Job. Gedacht hätt‘ ich das ja nie – aber nun steh ich bei der Uni selbst unter Vertrag und darf einen meiner Profs assistierlich zur Seite stehen. Dem minimalsten Job, der möglich war, habe ich zugesagt, weil ich eigentlich meine Brötchen hauptsächlich über die DOKU-Jungs von ARD und ZDF verdiene. Aber dennoch wird auch dieser Job sicherlich interessant werden, denn wenn ich daran nicht glauben würde, hätte ich den Vertrag nicht unterschrieben. Viel passiert in diesem Job ist bislang noch nicht, mit den Kollegen haben wir die Planung ein wenig für das kommende Semester gemacht, wie es konkret wird, werd ich noch ein wenig abwarten müssen – es bleibt also spannend.

Das vergangene Wochenende ist bei uns nocheinmal Tohuwabohu gewsen – viele alte Freunde aus dem Abi haben sich in Bonn ein Stelldichein gegeben und bei sonnigen Temperaturen wurde auf Rhein und bei nächtlichen Partyausflügen reichlich auf das Wiedersehen angestoßen.

Inzwischen ist wieder Ruhe eingezogen und so langsam schau ich mir mal an, was mich in den nächsten Wochen erwartet. Eins dürfte aber sicher sein: Hier wirds wieder regelmäßiger was geben.

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Bye bye Bonn.

Die letzte Tour in die Eifel für dieses Jahr ist gemacht, die letzte Party gefeiert, die ersten Freunde verabschiedet und nur noch wenige Sachen warten darauf, in zwei Taschen gepackt zu werden, und über den Atlantik nach Mexiko gebracht zu werden. Aber der Reihe nach.

Nachdem ich am Mittwoch meine letzte Prüfung hinter mich gebracht hatte, kam die geplante Erholung am Nachmittag sehr recht. Gegen vier schnappten wir uns den altbekannten Ahrexpress und düsten in Richtung Ahrtal. Achso – wer eigentlich „wir“ ist? Natürlich –  ähm die Ahrcrew – Käthe und ich 😉 .

Naja, auf jeden Fall hatte das Wetter gesacht, wer so tolle Sachen dabei hat, braucht keine Sonne, und so wanderten wir im Regen über den Schrockhinauf zum Steinerberghaus. Dort angekommmen trafen wir auf Hanne (das war die neue Pächterin) und ihren Papa, die gerade dabei waren, sich an der Inneneinrichtung zu schaffen zu machen. Jede Menge Kisten standen schon vor dem Haus und darin verpackt waren die neuen Tische für die Gasträume, die nun von Hanne und ihrem Papa tatkräftig aufgestellt wurden. Wir blieben auf ein Hefeweizen, quatschten mit Hanne und versuchten sie nicht allzu sehr von der Arbeit abzuhalten und schauten uns mal komplett im Haus um. Das wird ganz sicher wieder eine tolle Sache, wenn das alles so weit eingerichtet ist, wie Hanne und Ralf sich das vorstellen.

Als es dann so langsam zu dunkeln begann, verabschiedeten wir uns vom Steinerberghaus und suchten uns in der Pampa einen schönen Platz, wo wir über Nacht verweilen können. Den hatten wir dann auch recht schnell gefunden, und das Zelt stand auf einem wunderschönen Platz.

Am Donnerstag dann packten wir uns am Vormittag wieder zusammen und traten die Rückreise nach Bonn an. Für Mittag hatte sich bei mir meine „französische“ Freundin Jule angekündigt, die auf einen (letzten) Kaffee vorbeischauen wollte, da sie gerade auf der Durchreise mit ihrer Mama und ihrem Bruder nach Leipzig war. Kaum zu Hause rein, flitzte ich zum Bäcker, holte Teilchen und als ich wieder kam, waren die Drei schon in der Wohnung. Mit denen habe ich dann auch noch ein schöne Zeit bei Kaffee und Teillchen verbracht und am Abend nahm ich dann noch mit Maike, Jonas, Stefan und Gunnar bei einem Bierchen auf der Wiese Abschied vom Poppelsdorfer Schloss.

Der Freitag stand dann ganz im Zeichen meiner richtigen Abschiedsparty. Den ganzen Tag regnete es und ich hatte eine Grillparty geplant. Na super. Aber ich blieb optimistisch, baute Salate und hatte den erklärten Willen, gegen 7 Bierbänke aufzubauen und dann ein schönes Gartenfest zu haben. Und tatsächlich – man muss eben einfach darauf vertrauen – um 7 hörte der Regen auf und kurz darauf kam sogar nochmal kurz die Sonne durch.

Und so konnten wir von 8 bis knapp 4 bei Kerzen, Fackeln, Würstchen und Bier eine wunderschöne Party feiern. Mit Freunden von Norwegen über Frankfurt, Dortmund, Leipzig, meiner Mama (die mich überrascht hatte und das war ihr absolut gelungen!) und lieben Bonner Leuten. Das der Samstag gestern dann kaum als Tag zu gebrauchen war – geschenkt. Es hatte sich gelohnt.

Und jetzt? Sitz ich noch auf meinem Bett vorm Laptop und schreibe gerade den letzten „Nach-der-Reise-ist-vor-der Reise“-Blog-Eintrag. Ich werd gleich mal die Dusche „unterwandern“ und dann endgültig meine Sachen zusammenpacken. Am Nachmittag treff ich noch die ein oder andere liebe Person und am Abend auch noch, und morgen geht das Abenteuer los. Mit einer Fahrt nach Frankfurt, zum mexikanischen Generalkonsulat, wo man mir hoffentlich meinen Reisepass gibt.

In diesem Sinne, es war bisher ne wunderbare Zeit in Bonn, werd die Stadt sicherlich vermissen, eine wunderschöne Abschiedsparty (Danke allen dafür!) und ich freu mich darauf, in einem Jahr in eine der schönsten (oder doch wenigstens mir liebsten) Städte Deutschlands zurückzukommen.

Und nu? Mein Leben als „el mejicano“ geht weiter und Du kannst auch Blogtechnisch dranbleiben. Wo?

http://mexico.jakobmueller.de – klicken, lesen, miterleben!

In diesem Sinne – Euch allen suerte, se vayan con díos por favor y hasta luego, amigos!

Überraschung und Abschied

Und schon wieder auf Achse. Weil Cogi in der BAcht ab Frankfurt abheben sollte, haben Steffek und ich noch Montag Abend beschlossen, ein Smart zu mieten und Cogi auf dem Frankfurter Flughafen vor seinem Abschied zu überraschen. Gesagt getan. Also gesagt und getan – den Smart online gebucht, und dann am Nachmittag in Empfang genommen.

(Der Smart auf der Limburger Domplatte – geb das Foto auch gern entgeldlich zu Werbezwecken ab :-))

Gegen 8 trafen wir uns am Steppenwolf in Bonn und starteten dann durch nach Frankfurt. Nach anerthalb Stunden Fahrt trafen wir am Fraport ein und stellten den Wagen in eine völlig überteuerte Tiefgarage (1Std=1,50 EUR, 2 Std=3,60 und jede weitere 3,60 EUR = geschenkt!). Nachdem wir Cogi nicht am Check-In sahen, griff ich zum Telefon und rief ihn an. Fragte, wie alles so liefe und wo er sich denn so befinden würde. Weil er gerade mit einer Freundin am Telefonieren sei, würde er mich zurückrufen. Wir hatten noch nicht verraten, dass wir in FRA seien – und machten uns auf die Suche in Terminal 2. Leider erkannte er uns früher, als wir ihn. Völlig fassungslos nahm er das Telefon runter mit den Worten „Katrin, warte mal, Stefan und Jakob sind hier!“. „WAS MACHT IHR DENN HIER????“ – die Überraschung war geglückt. Cogi war schlicht sprachlos. Genial. Also packten wir ihn ein und gingen nach draussen, um mit ihm noch ein Bierchen zu trinken.

(Meinereinerseiner, Cogs und Stefan vor dem Terminal II auf dem Fraport)

Nach einer guten Stunde auf dem Flughafen verabschiedeten wir Cogi durch den Security-Check. Und ich glaube, dass uns unsere kleine Überraschung überaus gelungen war. Cogi sprachlos, glücklich und das vor seinem großen Jahr in Australien. Bestens.

Gegen elf gaben wir dem unverschämten Parkautomaten, was er meinte, was ihm gebühren würde. Und dann starteten wir wieder über die A3 in Richtung Bonn. Auf Höhe Limburg fiel Stefan und mir noch auf, dass wir beide noch nie den Limburger Dom aus der Nähe gesehen hatten und beschlossen kurzer Hand, eine kleine Pause am Dom einzulegen.

(Meinereiner und Stefan vor dem nächtlichen Limburger Dom)

Und um Mitternacht begaben wir uns dann schlußendlich auf die letzte Etappe. Kurz nach 1 standen wir dann wieder vor der Wohnung in Bonn und freuten uns, über unsere gelungene Aktion. Heute früh werd ich den Smart wieder zurück bringen und dann geht die Woche weiter.

Was Cogi betrifft, der landet morgen früh um 0430h in Darwin und wird viel Neues erleben. Viel Spaß dabei!!!

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