Kochi, Backwaters und Gewürzplantagen

Jetzt endlich funktioniert die SIM-Karte, das Internet ist geladen und das heißt auch, dass ich nun endlich auch den Blog hier ein bisschen mit indischen Leben füllen kann. Ganz kurz vorweg: wir sind inzwischen in den Westghats – das sind die Berge, die Kerala im Westen von Tamil Nadu im Osten Indiens voneinander trennen. Hier gibt es Erhebungen bis zu 2.600m rauf, Tee und Gewürzplantagen, Schokolade und jede Menge Tiere, Pflanzen und wunderschöne Landschaft. Aber dazu erst später.

Zunächst zurück auf Los. Samstag Morgen um kurz nach 4 war mein Flieger in Kochi aufgesetzt. In Bahrein hatte ich noch geglaubt, dass ich möglicherweise nicht um diese Zeit ankommen würde, weil mir mein Übergang mit 30 min doch ein wenig knapp bemessen vorkam. Aber man hatte die Maschine nach Indien kurzerhand warten lassen, was dazu führte, dass nicht nur ich, sondern überraschenderweise sogar auch mein Gepäck pünktlich in Kochi ankamen. Hanna war an den Flughafen gekommen und hatte mich mit dem Fahrer von unserem Hostel abgeholt. Es war unglaublich viel los, morgens um halb 5 vor dem Flughafen. Ich musste mindestens 50-70 Meter durch ein Spalier von indischen Wartenden laufen, bis sich irgendwo eine Lücke ergab, die mir den Weg zu Hanna frei gab.

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50 Grad kälter, gut 8.000 km weiter drüben und ein neuer Start am See

Vor einer Woche, da konnte ich mich vor Hitze kaum retten. Da schien die Sonne, nein, sie bruzelte aus dem Zenit mörderisch und direkt auf den Kopf. Schon morgens war man vom Aufstehen – ach, was sag ich – vom Nichtstun im Schlafe verschwitzt – es war verhext – es wehte bis zum Nachmittag kein Lüftchen und Schatten und kühle Luft wären etwas gewesen, wofür man bereit gewesen wäre, dass ein oder andere herzugeben.

40 Grad in Mahabalipuram

40 Grad in Mahabalipuram

Jetzt bin ich gut 8.000 km weiter westlich wieder – und nördlicher – viel viel nördlicher, macht das Wetter glauben. Man könnte meinen, es sind ein paar mehr Dinge auf der Welt, als Essen, Geld, Wasser und Wohlstand, die nicht ganz fair verteilt sind. Ich spreche vom Wetter – und plädiere für einen fairen Mix. Aus Sonne und Wolken, Regen und Schnee für alle – zur gegebenen Zeit. Was sollen die Einen mit all der Sonne, während die Andern unter dem Schnee ächzen und gern mal einen frühlingshaften Strahlen zu Gesicht bekämen? Wie wäre es, man mixte das stickig-hitzige 42-Grad-Sonne-aus-dem-Zenit-Wetter Madureis, mit den verschneit-verregneten Minusgraden des Allgäus? Es könnte dabei doch jeder nur gewinnen…. ach wär es doch manchmal einfach nur einfach… Weiterlesen

Belgrad > Bar (MNE) > Tirana > Thessaloniki > Istanbul

Anderhalb Wochen sind seit dem letzten Eıntrag vergangen und es ıst so vıel passıert, dass ıch gar nıcht weıss, ob ıch das jetzt ganz schnell alles ın eınen Eıntrag packen kann. Ich versuch mıch kurz zu halten, schlıesslıch ıst das der letzt Tag, den wır ın Istanbul haben und eıgentlıch warten wır nur eın bısschen daraufö dass der Hımmel aufklart.

Aaaaalso….. to make a long travel short… wır durchpfluegen den Balkan und bekommen hıer und da den Mund nıcht mehr zu, staunen, staunen, staunen. Schon Novı Saf hatte uns ja fast aus den Latschen gehauen, aber danach wurde es acuh nıcht schlechter. Belgrad hatte uns faszınıert mıt seıner Festung hoch ueber dem Zusammenfluss von Sava und Donau, seınen grossen Gebaeuden, denen man hıer und da den Eınfluss stalınıstıscher Archıtektur noch ohne weıteres Nachweısen konnte. Aber auch dıe Spuren des vergangenen Jugoslawıen-Krıeges waren ım Stadtbld noch sıchtbar – ganz besonders am ehemalıgen Verteıdıgungsmınısterıum (glaub ıch), dass nach mehreren Eınschlaegen nıcht wıeder aufgebaut worden war.  Weiterlesen

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