Blogstöckchen: Diese drei sind immer dabei

Vor einem guten Monat, ich war gerade in Indien unterwegs, schwitzte und litt unter der Hitze, ward mir mitten auf der Reise ein Blogstöckchen zugeworfen. Martin von BikeTourGlobal bewarf mich einfach so von der Seite, nachdem er sich das Stöckchen dreist geschnappt hatte, ohne, dass es ihm jemand zugeworfen hatte. Und nun war es zu mir gekommen – und ich muss liefern. 🙂

Worum gehts beim Blockstöckchen? Wenn ich es richtig verstanden habe, haben dieses Stöckchen das erste Mal die Jungs von Outdoorseite.de (aus irgendwelchen Gründen gerade unerreichbar) geworfen und dabei andere Blogs dazu aufgerufen, zu einem bestimmten Thema ein Post zu verfassen und dann das Stöckchen mit dem gleichen Auftrag an drei weitere Blogs weiterzugeben. Wie unschwer zu vermuten ist, dreht sich das Thema ums Reisen und konkret ist die Mission, drei Dinge vorzustellen, die auf jeder Reise dabei sind – und niemals fehlen sollen. Dabei lernt man nicht nur, was die anderen gern beim Weltenbummeln dabei haben, sondern obendrein gibts Tipps zu spannenden Blogs, die man bisher nicht kannte. Also – soweit die Einführung – nun werde ich Euch erzählen, was auf keiner meiner Reisen fehlen darf. Weiterlesen

Auf einmal Indien.

Stickige Hitze, hupende Rikschas, drängelnde Autos, Menschengewimmel allerorten – die Luft heiß und feucht. So fühlt sich Chennai (Madras) an. Seit anderthalb Tagen bin ich hier.

Die Ereignisse haben sich in den letzten Wochen ein wenig überstürzt. Neuer Job am Bodensee, einhergehend damit das Weggehen aus Bonn – und dann das große Glück, dass bis zum Jobantritt noch ein Monat Zeit ist. Zeit, die man sinnvoll nutzen kann, vor allem dann, wenn die Freundin in Indien forschen ist. Also habe ich mir kurzerhand am Bodensee übergangsweise ein Zimmer besorgt, dass ich ab April beziehen werde, und sobald allles erledigt war, musste ich schnellstens einen Flug buchen – nach Indien selbstverständlich. Weiterlesen

Yuanyang – ein Ausflug zu den Terrassen voller Wasser

Feels like sunday

Die meisten Läden sind geschlossen, die Eingänge vergittert oder mit Metalltoren geschlossen und nur wenige Menschen sind auf der Straße zu sehen. Der Verkehr ist auch ruhiger als sonst, aber die Sonne scheint frühlingshaft warm und ich bin den ersten Tag mit kurzen Hosen unterwegs. Nach einer Weile finden wir endlich ein Café zum Frühstücken. Wir wussten, heute würde es nicht einfach werden, ein Frühstück irgendwo zu finden, denn es ist Chinesisch Neujahr – und das fühlt sich zunächst in der Stadt erstmal an wie ein Sonntag in Deutschland. Die Strassen leer, nur wenige Menschen unterwegs, der übliche Verkehr und die Menschenmassen – nicht da. Im Grunde genommen: sehr angenehm. Nebenbei sind (nahezu) alle Geschäfte, Restaurants und Cafés geschlossen – also eigentlich ist es noch ruhiger als ein Sonntag in Deutschland. Heute Abend wird sich das sicherlich ändern, denn in den letzten Tagen wurden an den Straßen Böller und Feuerwerkskörper in großen Mengen verkauft, oft und gern Pyrotechnik in Größen, an die sich wohl in Deutschland nur ausgebildete Pyrotechniker trauen würden – und diese Raketen und Feuerwerksbatterien warten schon darauf, heute Abend und in der Nacht in einem kolossalen Milliarden-Feuerwerk das neue chinesische Jahr begrüßen zu dürfen. Schon in den vergangenen Tagen hatten Kinder überall herumgeböllert und in kleinen Straßen roch es schon immer nach Schwarzpulver. Abends waren auch vereinzelt schon Feuerwerke zu beobachten – aber so richtig losgehen, wird und soll es erst heute Nacht. Und dann, so hören wir Menschen erzählen, die es schon erlebt haben, gibt es kein halten mehr. Und das gilt wohl für die ganze kommende Woche. Also sollten wir die Ruhe jetzt noch genießen – denn es ist wahrscheinlich das letzte Bißchen Ruhe, bevor wir wieder in den Flieger nach Deutschland steigen.
Wir selbst werden Chinesisch Neujahr heute Abend mit einigen aus der hier lebenden Ausländer-Community verbringen. Fang, unsere chinesische Freundin, die uns anfänglich eingeladen hatte, musste uns leider absagen, weil ihre Mutter ins Krankenhaus gekommen ist und sie sich um sie kümmern muss. Das ist schade, weil wir so das original Chinesisch Neujahr wie es die Chinesen feiern, nicht sehen werden. Aber wir sind froh, die zweite Einladung von Sandra und Co. zu haben, so dass wir gemeinsam mit anderen feiern können. Weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: