Über die unerträgliche Freundlichkeit von Bahnmitarbeitern am Weihnachtsmorgen

Den ganzen Heiligen Abend über ist Schnee gefallen. Schnee in einer Masse, wie ich es eigentlich nur aus den verträumten Wintersportgebieten in den Alpen kenne. Verwehungen auf den Strassen. Die Strassen überhaupt nur noch weiß, so wie man es nur von Bildern aus dem fernen Lappland oder von den Fotos vom Weihnachtsurlaub in Island kennt. Wahnsinnig viel!

Nach Mitternachtsmesse waren wir mit Freunden traditionell einen Weihnachtsumtrunk nehmen. Bis in den frühen Morgen haben wir zusammen gesessen und trennten uns gegen 4. Die chaotische Wettersituation machte meinem Bruder und mir schnell den Plan kaputt, ein Taxi zu bekommen. Die Einzigen, die leise über den Leipzig Ring schleichen, sind voll besetzt, heben im Vorbeifahren die Schultern und verweisen darauf, dass sie voll sind.

Es ist 10 vor 5 als wir unsere erfolglose Taxisuche am Leipziger Hauptbahnhof einstellen und uns mit der Situation abfinden, nun doch auf den ersten Zug zu warten. Weiterlesen

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