2007 hat das ZDF im Kleinen Fernsehspiel einen Film gezeigt, der sich mit den Folgen moderner Informationstechnologie zum Einsatz von Überwachung auseinandersetzt. Es geht um die Risiken die von RFID-Funkchips ausgehen und wie sie unser Leben beeinflussen könn(t)en. Der Film ist ein wirklich sehenswertes Zwischenformat zwischen Dokumentation und fiktivem Spielfilm. Zahlreiche Interviews sind real und eingespielt, die Story an sich ist fiktiv. Dennoch auch heute noch absolut sehenswert. Und warum empfehle ich es heute? Weil im Rheinland der Regen kommt…
Dies ist der Trailer zum Film von David Dietl. Komplett kannst Du ihn Dir (schnell und in minderer Qualität) hier anschauen. Oder Du lädst ihn Dir hier in bester Qualität auf die Festplatte. (Ich hafte für keine externen Seiten!).
Bei knallig-heißem Pfingstwetter muss man raus! Raus ins Grüne. Das haben sich auch gestern meine Eltern und ich gedacht. Ich packte sie in ihr Auto und zeigte ihnen ein bißchen die Eifel. Und was ich mir schon lang mal anschauen wollte, war das Radioteleskop Effelsberg.
Eine der größten beweglichen Radioteleskope der Welt mit einem Durchmesser von 100 m. Und das steht in einem kleinen, malerischen Eifeltal, unweit des Ahrtals direkt neben dem Örtchen Effelsberg.
Gegen Abend, so hofften wir, als wir uns in Richtung Maria Laach aufmachten, würde man dort wieder treten können. Am späten Nachmittag kamen uns dann auch von dort mehr Autos entgegen, als mit ins in eine Richtung fuhren und wir schauten noch in der Benediktinerabtei vorbei:
Am Abend ging es dann für mich wieder nach Bonn zurück und meine Eltern fuhren weiter nach Köln.
Und dies ist einfach noch ein Bildchen, dass ich auf der Wiese vor dem Radioteleskop aufgenommen hab. In diesem Sinne noch einen schönen Feiertag.
Wie sähe die Weltkarte wohl aus, wenn man sie nicht physisch oder politisch zeichnen würde? Wie sähe es wohl aus, wenn man mal die Kontinente und Länder darstellt, in dem man sie ihrer Größe nach anteilig der Verteilung des Reichtums nach darstellen würde? Oder anteilig nach dem Zugang zu Trinkwasser oder Öl? Oder wie schaut eine solche Weltkarte aus, wenn man nach der globalen Verteilung von Kriegstoten schaut? Analphabetenraten? Säuglingssterblichkeit? Bruttoinlandsprodukt? Zugang zu Bildung?
Darstellung Kriegstote in 2002. Bild: mit freundlicher Genehmigung von worldmapper.org
Darstellung Waffenexporteure in 2003. Bild: mit freundlicher Genehmigung von worldmapper.org
Mit all diesen Fragen setzt sich die Forschungsgruppe “Soziale und räumliche Ungleichheiten” der University of Sheffield (SASI) auseinander und betreibt dazu eine hervorragende Internetseite: Worldmapper. Der Claim “The world as you’ve never seen it before” verspricht nicht zuviel. Über 300 Karten mit verschiedenen Dateninhalten stellen die Forscher inzwischen online und machen auf diesem Wege globale Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten visuell deutlich. Die Seite ist nicht nur Interessant für NGOs, Politiker, Schüler oder Studenten - auch als interessierter Internetsurfer mit einem etwas weiteren Blick sollte man bei Worldmapper mal vorbeiklicken. Der ein oder andere Aha!-Effekt wird sich sicherlich einstellen!