Klettern auf Mallorca

Die kleinen Reisen sind in ihrer Attraktivität nicht zu unterschätzen. Diesmal ging es für acht Tage nach Mallorca. Klettern. Mit fünf Leuten sind wir günstig mit der Air Berlin in Palma eingeflogen, kamen noch günstiger in zwei Apartments in Santa Ponça unter und gönnten uns zwecks A-nach-B-Gegurke einen kleinen VW Caddy als Transportmittel. Vom Meer haben wir mehr von der Ferne etwas gehabt – uns trieb es mehr in die Berge und an die Felsen und bemerkenswert war, dass wir eine wirklich ruhige Saison wischt hatten: Lang genug nach Ostern und noch weit genug entfernt von Pfingsten waren Rentner und Rollstuhlfahrer das überwiegende Publikum in den Touristenzentren, was zu einer nahezu Touristenbefreiten Natur und Bergwelt führte. Zu den Klettergebieten führte uns zielsicher der Climbing-Guide Mallorca von Rockfax. Zum Wandern begleitete uns der leuchtend-rote Wanderführer von Rother.

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Insgesamt drehte es sich um einen sehr schönen Outdoor-Ausflug aus Mallorca, der vor allem auch aus dem Aspekt der Kosten heraus beeindruckend günstig geblieben ist.

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Wieder da.

Eine ganze Weile habe ich mich jetzt hier auf meinem eigenen Blog nicht mehr sehen lassen, weil das Leben draussen einfach so viel zu tun für mich hatte, dass ich kaum dazu kam, mich vor den Lap zu setzen, und meine kleinen großen Erlebnisse hier in Bild und Schrift zu hinterlassen.

Dabei ist doch nicht wenig passiert seit dem letzten Eintrag. Ich habe in London den Tag der deutschen Einheit gefeiert, bin weiter in die Bretagne geflogen und habe fast zwei Wochen die dortige Gegend unsicher gemacht, wunderschöne Küstenlandschaften auf Belle-île, rund um Quiberon, Vannes und Saint Malo genossen und bin dann zurück im Rheinland mal tief hinabgestiegen in einen Brunnen, um einen Hinweis auf das Versteck eines Geocaches zu kommen. Alles in allem, und da lass ich jetzt mal das Familiedrama zwei Häuser vom Meinigen entfernt aus, ein ereignisreicher Oktober bislang.

Und da hab ich auch vergessen, dass seit einer Woche die Uni wieder läuft. Wahrlich ein wenig komisch für ich, hatte ich doch das letzte Seminar deutscher Art vor über eineinviertel Jahren besucht und so komme ich mir inzwischen schon fast wieder wie ein Neuling vor: Keine bekannten Gesichter mehr in den Kursen, wenn überhaupt, dann in der Bib und rund um einen herum: nur Menschen, die Studiengänge studieren, die man nicht kennt und nicht versteht. Und mitten drin man selbst, fast schon verloren mit seinem altbackenem Magister, bei dem schon kaum mehr ein Dozent weiß, was er dem Studenten bieten muss, damit er seine Schein bekommt.

In diesem Sinne, es bleibt spannend – nicht nur an der Uni, auch ganz sicher das Leben!

bin dann mal weg

So, in wenigen Stunden ist es soweit – nach einer harten Arbeitswoche werde ich mich in der Nacht mit meinen Kollegen vom Steppenwolf treffen und dann geht es los nach Portugal. 3 Tage werden wir bei frühlingshaften 15 Grad in Porto auf dem Campingplatz rumdrücken und vielleicht den ein oder anderen Ausflug starten. Ich finde: Das hammer uns verdient. Und eins ist sicher: Ich hab Urlaub auch dringend mal wieder nötig. Ansonsten ist alles gut Fröhlich

(Bild von maps.com)

Für alle, die sich noch für die Dokumentation über den Hospitalityclub interessieren, die ich im vergangenen Semester mit Juan und Sebi gedreht habe, sei hier noch ein Link empfohlen – ach ja und bevor es losläuft bitte im Player aus „normale Größe“ umschalten – sonst is zu verpixelt.

http://video.google.de/videoplay?docid=-7503785782007920148&hl=de

Achja, und alle, denen eine DVD mit bester Qualität davon versprochen wurde sei kurz gesagt: Ihr seid nicht vergessen – es gibt nur momentan noch Probleme mit der Vervielfältigung.

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